Einmal im Jahr ist der „Club der Besten“ die beliebteste Sozialeinrichtung im Deutschen Spitzensport.

Die Medaillengewinner der Olympischen Spiele sowie der Welt- und Europameisterschaften nehmen die Einladung von Werner von Moltke zu einer Woche Vergnügen jedes Jahr gerne an.

 

Werner von Moltke, einst Zehnkampf-Europameister und heute Präsident des Deutschen Volleyball-Verbands, organisiert dieses Treffen seit 1984. Für ihn ist die Motivation für diesen „Club“ ein Dankeschön an die vielen Erfolge und das faire, sympathische Auftreten unserer Athleten und Athletinnen in der Welt. Denn all diese erfolgreichen Sportler/Sportlerinnen sind hervorragende Botschafter für Deutschland und damit unserer Gesellschaft.

 

Die Idee, alle erfolgreichen Athleten/innen der olympischen Fachverbände zu einer Dankeschön-Woche mit ihren Familien zusammen zuführen, wurde 1984 nach den Olympischen Spielen in Los Angeles von Werner von Moltke anlässlich der Hochzeit von Jürgen Hingsen geboren und entwickelt. Paten waren Thomas Holtrop, damals PR-Manager vom Club Med, und Achim Hunold, damals Verkaufsleiter von LTU und heute Chef/Geschäftsführer der Fluglinie Air Berlin. Das Event wurde damals „Woche der Sieger“ genannt und fand 2x hintereinander 1984/1985 auf Kos/Kreta (Club Med) statt.

 

Folgende Kriterien wurden damals festgelegt, die bis heute noch gelten:

 

Es sollten teilnehmen

 

  1. alle Medaillengewinner/innen bei den Olympischen Spielen, ob Einzel- oder Mannschaft
  2. alle Medaillengewinner/innen bei den jeweiligen Weltmeisterschaften ihrer Sportart die Goldmedaille gewonnen hatten und in den Mannschaften Platz 1 oder 2 belegt hatten.
  3. alle Medaillengewinner/innen bei den Europameisterschaften und alle Staffelsieger (1. Platz)

 

Für Werner von Moltke war es damals schon sehr wichtig, dass auch die Familien aller Teilnehmer/innen dabei sein können, um sich auch familiär mit den anderen Familien zu befreunden.

 

Diese Freundschaften und das Kennenlernen von Sportler und Sportlerinnen, die sich kaum sonst kennen, war ein entscheidender Gesichtspunkt. Vor allem aber auch das Zusammenführen von Winter- und Sommersportler/innen spielte eine große Rolle. Deswegen war es auch immer schwierig, einen geeigneten Termin zu finden, an dem sowohl die  Sommer- als auch die Wintersportler auch teilnehmen konnten.

 

Nach 2 Jahren beim Club Med wechselte die Veranstaltung zum Robinson Club und so kam es dazu, dass sich der Name des Events von „Woche der Sieger“ in „Club der Besten“ änderte und dieser seitdem besteht.

 

Natürlich lief in den vielen Jahren nicht alles reibungslos. 1994 mußte der Club der Besten aufgrund finanzieller Engpässe sogar einmal ausfallen.

 

Einige Male wurden auch behinderte Sportler/innen, die sehr erfolgreich waren, mitgenommen, wenn es die Kapazitäten erlaubten. Hervorzuheben sind noch die Jahre 1990/1991, als die Sportler/-innen aus Westdeutschland erstmals mit den Sportkollegen/-innen aus der ehemaligen DDR zusammen kamen.

 

Nach dem 20 jährigen Jubiläum im Jahr 2004 stellte sich heraus, dass aufgrund finanzieller Engpässe und geänderten Ansichten eine Fortsetzung des Club der Besten mit den bisherigen Partnern in seiner ursprünglichen Form nicht mehr möglich war. Für Werner von Moltke und seine beiden Söhne begann eine schwierige Zeit; es mussten Sponsoren gefunden werden, um eine Fortsetzung der Veranstaltung zu gewährleisten.

 

Insoweit gelang es dann erfreulicher Weise, zwei neue Partner zu finden, die bereit waren (und sind), den Club der Besten zu unterstützen und fortzuführen.

 

Es ist zum einen die Fa. AIDA Cruises mit ihren Schiffen (AIDA-Flotte) und die Fluggesellschaft AIR Berlin, die die Teilnehmer des Club der Besten von vielen Deutschen Flughäfen hin und zurück transportiert, so dass alle Athleten die Möglichkeit haben mit kurzen Anreise- und Rückreisewegen den Club zu besuchen.

 

Auf der (für 2005 ausgesuchten) AIDAaura, die bereits als „Deutsches Schiff Athen 2004“ für Furore sorgte, wird alles geboten, was man sich bzw. die Teilnehmer des Club der Besten nur erträumen können, so dass es mit Sicherheit auch eine wunderschöne Woche wird und die sich nahtlos an die bisherigen Veranstaltungen anschließt.