Riesengroß war das Presse-Echo auf den Club der Besten 2005. Mehr als 60 Tageszeitungen, darunter “Frankfurter Allgemeine”, “Bild am Sonntag” und auch der NOK-Pressedienst berichteten von dem Event auf der AIDAaura. Hinzu kamen etliche TV-Beiträge, u.a. im ZDF, RTL, N 24 und N-TV. Näheres hierzu werden wir nach Auswertung der Einschaltquoten bekanntgeben. Ungeachtet dessen hier jedoch einige Beiträge und Stimmen - gesammelt von Steffen Grummt - zum CdB 2005:
Mit Antje Buschschulte, der zur Zeit erfolgreichsten deutschen Schwimmerin, führte Marc Heinrich von der FAZ an Bord der AIDA ein Interview, welches auch veröffentlicht wurde. Hier ein Auszug davon:
... In diesem Jahr gibt es den traditionellen Club der Besten und die Konkurrenzveranstaltung Club der Champions. Wie beurteilen Sie und die übrigen Medalliengewinner den Zwist, den kommende Woche die Sporthilfe und das Nationale Olympische Komitee mit den beiden sich beharkenden Veranstaltern lösen wollen?
Alle, die wir hier an Bord sind, wurden von Werner von Moltke, der 1984 die Idee zum Club der Besten hatte über die Geschichte ausführlich informiert. Er hat uns Briefe gezeigt und Schriftstücke vorgelesen, so dass man schon einen guten Einblick bekommen hat. Ich kann das Verhalten des Robinson Clubs nicht ganz verstehen: Im Herbst 2004 haben sie Herrn von Moltke mitgeteilt, dass sie aus Kostengründen weniger Sportler einladen oder die Veranstaltung nur noch alle 2 Jahre organisieren möchten. Da hat er sich mit dem AIDA Club Schiff einen neuen Partner gesucht - und kaum hatte er seine Idee realisiert, initiierte der Robinson Club ein Gegentreffen. Das macht schon einen komischen Eindruck.
Halten Sie das Vorhaben, 2006 die besten Sportler möglicherweise an 2 Terminen im Frühjahr und Herbst zu einer Woche Urlaub einzuladen, damit beide Sponsoren ihr Gesicht wahren können und nicht verprellt werden, für vernünftig?
Eigentlich ist der ganze Streit ja ziemlich skurril, wir reden ja über Einladungen zu einer Woche Urlaub. Darüber sollte man sich eigentlich nicht in die Haare bekommen. Ich denke, es dürfte nur einen Termin geben. Fakt ist, dass Werner von Moltke der Vater des Club der Besten ist, seine Ideen sollten auf jeden Fall respektiert werden. Unter uns Sportlern ist das ganze Theater jedenfalls ein großes Thema.
... Das komplette Interview findet Ihr unter www.faz.net.de
Steffi Nerius (Speerwerferin, 3. WM): “Es war einfach super, hoffentlich bin ich nächstes Jahr wieder dabei. Das Programm war spitze und meine Erwartungen wurden übertroffen.”
Björn Kircheisen (Doppel-Vizeweltmeister Nordische Kombination): ”Meine Erwartungen, die ich von der DVD hatte, wurden übertroffen. Das Event war aus meiner Sicht optimal. Schade, dass es eine Gegenveranstaltung gibt.”
Heike Fischer (WM Dritte vom 1m-Brett): “Das Programm und der Ablauf waren einfach super; es war richtig toll andere Sportler zu treffen.”
André Florschütz (Doppelrodel-Weltmeister): “Meine Erwartungen sind voll erfüllt worden, es war sehr schön. Ich komme wieder.”
Sandra Kiriassis (Bob-Weltmeisterin): “Bevor ich anreiste, war ich etwas skeptisch. Jetzt muß ich sagen, dass meine Erwartungen bei weitem übertroffen wurden. Toll finde ich, dass man viel mehr sieht und mehr Eindrücke bekommt, wenn man ständig einen neuen Ort ansteuert. Das ist auf jeden Fall besser, als wenn man eine Woche nur am selben Ort ist.”
Christian Gille (Kanu-Weltmeister): “Die Athmosphäre an Bord war super, es war viel abwechslungsreicher als die Jahre zuvor. Meine Erwartungen wurden mehr als erfüllt.”
Anna Dogodnaze (Trampolin-Weltmeisterin): “Es war einfach super und das Rumreisen viel besser als nur an einem Ort zu sitzen. Es gibt wirklich keinen einzigen Kritikpunkt.”
Ralf Bartels (3. WM Kugelstossen): “Diese Veranstaltung ist ein MUSS.”
Björn Bach (Kanu-Weltmeister): “Wir Kanuten haben uns ganz bewußt für den Club der Besten entschieden - und diese Entscheidung war richtig.”
Birgit Fischer (8 malige Olympiasiegerin): “Ich find es traurig, dass sich die Sporthilfe gegen den Club der Besten positioniert hat.” (lt. dpa.)